Glossar
  • Ajax

    Ajax ist ein Akronym für die Wortfolge „Asynchronous JavaScript and XML“. Es bezeichnet ein Konzept der asynchronen Datenübertragung zwischen einem Server und dem Browser. Dieses ermöglicht es, HTTP-Anfragen durchzuführen während eine HTML-Seite angezeigt wird und die Seite zu verändern ohne sie komplett neu zu laden. Das eigentliche Novum besteht in der Tatsache, dass nur gewisse Teile einer HTML-Seite oder auch reine Nutzdaten sukzessiv bei Bedarf nachgeladen werden, womit Ajax eine Schlüsseltechnik zur Realisierung des Web 2.0 darstellt.

  • Backlinks

    Backlinks sind Verlinkungen bzw. Verweise anderer Websites auf Ihre Website. Solche links können sehr unterschiedlicher Natur sein. Die Menge der Backlinks wie auch die Bedeutung der Websites, die auf Ihre Seite verlinkt, ist für das Standing ihrer Seite bei Suchmaschinen wichtig.

  • CMS (Content-Management-System)

    Ein Content-Management-System (kurz: CMS, übersetzt: Inhaltsverwaltungssystem) ist ein System, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von Inhalt, bestehend aus Text- und Multimedia-Dokumenten, ermöglicht und organisiert, meist für das World Wide Web.

  • DHTML

    (Ajax, jQuery): DHTML, Dynamic HTML, dynamisches HTML oder neuerdings auch DOM-Scripting sind beim Webdesign verwendete Begriffe, mit denen Websites bezeichnet werden, die gegenüber normalen, statischen Seiten erweiterte Funktionalität oder Anzeigeeffekte aufweisen. Während eine normale HTML-Seite nach dem Abruf statisch und unveränderlich ist, können Seiten mit dynamischem HTML weitere Funktionalität bieten, etwa Teile der Seite verändern oder animieren.
    Dynamisches HTML wird mittels der folgenden Techniken realisiert:

    • HTML zum Verfassen von Dokumenten
    • eine clientseitige Skriptsprache, meistens JavaScript
    • eine Schnittstelle zur Änderung und Erweiterung des HTML-Dokuments, heute wird vor allem das Document Object Model (DOM) verwendet

    Damit ist es möglich, Webseiten zu schreiben, deren Inhalte sich während der Darstellung im Browser „dynamisch“ ändern, insbesondere in Reaktion auf die Eingabe. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass ein Menü aufklappt, Texte hervorgehoben oder eingeblendet werden, Objekte sich per Drag & Drop bewegen lassen oder ein Formular automatisch Berechnungen durchführt. Durch diese Interaktivität ist es möglich, Webseiten zu schreiben, die sich wie normale Anwendungsprogramme bedienen lassen. Dabei werden meist die Fähigkeiten moderner Browser genutzt, die mit dem XMLHttpRequest Daten zwischen Client und Server austauschen (siehe auch Ajax). Als allgemeines Format zur Übertragung strukturierter Daten dient zumeist XML oder auch JSON (siehe auch Web Service, XML-RPC).

  • J2EE

    Java Platform, Enterprise Edition, abgekürzt Java EE oder früher J2EE, ist die Spezifikation einer Softwarearchitektur für die transaktionsbasierte Ausführung von in Java programmierten Anwendungen und insbesondere Web-Anwendungen. Sie ist eine der großen Plattformen, die um den Middleware-Markt kämpfen. In der Spezifikation werden Softwarekomponenten und Dienste definiert, die primär in der Programmiersprache Java erstellt werden. Die Spezifikation dient dazu, einen allgemein akzeptierten Rahmen zur Verfügung zu stellen, um auf dessen Basis aus modularen Komponenten verteilte, mehrschichtige Anwendungen entwickeln zu können. Klar definierte Schnittstellen zwischen den Komponenten und Containern sollen dafür sorgen, dass Softwarekomponenten unterschiedlicher Hersteller interoperabel sind, wenn sie sich an die Spezifikation halten, und dass die verteilte Anwendung gut skalierbar ist.

  • Java

    Java ist eine objektorientierte Programmiersprache und als solche ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Sun Microsystems. Sie ist eine Komponente der Java-Technologie. Java-Programme sind plattformunabhängig, das heißt sie laufen in aller Regel ohne weitere Anpassungen auf verschiedenen Computern und Betriebssystemen, für die eine Java-VM existiert. Sun selbst bietet Java-VMs für die Betriebssysteme Linux, Solaris und Windows an. Andere Hersteller lassen ihre Java-VM für ihre Plattform zertifizieren, zum Beispiel die Firma Apple für Mac OS X.

  • JavaScript

    JavaScript ist eine Skriptsprache, die hauptsächlich für das DOM-Scripting in Web-Browsern eingesetzt wird. Dabei ist unter JavaScript die Gesamtheit aus den Eigenschaften des Browsers (beziehungsweise Clients oder Scripting-Hosts) sowie des Document Object Models (DOM) und des Sprachkerns zu verstehen. Der Sprachkern von JavaScript beschreibt eine moderne, schlanke, dynamisch typisierte, objektorientierte, aber klassenlose Skriptsprache, die dennoch allen objektorientierten Programmierparadigmen unter anderem auch – aber eben nicht ausschließlich – auf der Basis von Prototypen gerecht wird. In JavaScript lässt sich sowohl prozedural als auch rein funktional bzw. objektorientiert programmieren. Während HTML/CSS nur rudimentäre Möglichkeiten zur Nutzerinteraktion bietet, können mit JavaScript Inhalte generiert und nachgeladen werden, was Webanwendungen erst möglich bzw. praktikabel macht.

  • Keywords

    Keyword (Schlüsselwort) ist der Begriff, bei dem es sich sowohl um ein Wort als auch um die Kombination mehrerer Wörter, Zahlen oder Zeichen handeln kann. Innerhalb des Internetmarketings findet der Begriff Keyword vor allem im Suchmaschinenmarketing (SEM) Verwendung. Zum einen wird damit der Suchbegriff bezeichnet, den Internet-Nutzer in das Suchfeld einer Suchmaschine eintippen, zum anderen in der Suchmaschinenwerbung die Schlüsselwörter unter denen die Anzeige eingeblendet werden soll. Entscheidend für den Erfolg einer Website ist somit die richtige Wahl der Keywords und die Verteilung auf der Seite.

  • Lucene

    Lucene ist ein Freie-Software-Projekt der Apache Software Foundation, das Suchsoftware erstellt. Neben den grundlegenden Eigenschaften von Lucene Java, dem Hauptbestandteil des Projektes, verfügt Lucene über eine reichhaltige Auswahl zusätzlicher Funktionen und Werkzeuge, welche durch die Open-Source-Community aktiv weiterentwickelt werden. Durch die hohe Performanz und Skalierbarkeit können die Lucene-Werkzeuge für beliebige Projektgrößen und Anforderungen eingesetzt werden.

  • MySQL

    Der MySQL Server ist ein relationales Datenbankverwaltungssystem. Es ist als Open-Source-Software sowie als kommerzielle Enterpriseversion für verschiedene Betriebssysteme verfügbar und bildet die Grundlage für viele dynamische Webauftritte.

  • PageRank

    Der PageRank Algorithmus ist ein Verfahren um eine Menge verlinkter Dokumente, wie beispielsweise das World Wide Web, anhand ihrer Struktur zu bewerten bzw. zu gewichten. Dabei wird jedem Element ein Gewicht, der PageRank, aufgrund seiner Verlinkungsstruktur zugeordnet. Der Algorithmus wurde von Larry Page (daher der Name PageRank) und Sergei Brin an entwickelt. Die Suchmaschine Google verwendet den PageRank als Grundlage für die Bewertung von Seiten.

    Der PageRank-Algorithmus ist eine spezielle Methode, die Linkpopularität einer Seite bzw. eines Dokumentes festzulegen. Das Grundprinzip lautet: Je mehr Links auf eine Seite verweisen, umso höher ist das Gewicht dieser Seite. Je höher das Gewicht der verweisenden Seiten ist, desto größer ist der Effekt. Das Ziel des Verfahrens ist es, die Links dem Gewicht entsprechend zu sortieren, um so eine Ergebnisreihenfolge bei einer Suchabfrage herzustellen, d.h. Links zu wichtigeren Seiten weiter vorne in der Ergebnisliste anzuzeigen. Der PageRank-Algorithmus bildet einen zufällig durch das Netz surfenden Benutzer nach. Die Wahrscheinlichkeit, mit der dieser auf eine Webseite stößt, korreliert mit dem PageRank.

  • PHP

    PHP (rekursives Akronym für „PHP: Hypertext Preprocessor“, Backronym aus „Personal Home Page Tools“) ist eine Skriptsprache mit einer an C angelehnten Syntax, die hauptsächlich zur Erstellung dynamischer Webseiten oder Webanwendungen verwendet wird. PHP ist Open-Source-Software. PHP zeichnet sich besonders durch die leichte Erlernbarkeit, die breite Datenbankunterstützung und Internet-Protokolleinbindung sowie die Verfügbarkeit zahlreicher, zusätzlicher Funktionsbibliotheken aus. Es existieren beispielsweise Programmbibliotheken, um Bilder und Grafiken zur Einbindung in Webseiten dynamisch zu generieren.

  • PostgreSQL

    PostgreSQL ist ein freies, objektrelationales Datenbankmanagementsystem (ORDBMS). Seine Entwicklung begann in den 1980er Jahren, seit 1997 wird die Software von einer Open-source-Community weiterentwickelt. PostgreSQL ist weitgehend konform mit dem SQL-Standard ANSI-SQL 92, d. h. alle geforderten Funktionen sind verfügbar und verhalten sich wie definiert; anders als bei manchen kommerziellen sowie nichtkommerziellen Konkurrenzprodukten. Weiter erfüllt es bereits einen sehr großen Teil der verpflichtenden Features des aktuellen SQL:2008 Standards, und einer Reihe von optionalen Features.

  • Ruby On Rails

    Ruby on Rails, kurz Rails, früher auch oft kurz RoR, ist ein von David Heinemeier Hansson in der Programmiersprache Ruby geschriebenes und quelloffenes Web Application Framework. Es wurde im Juli 2004 zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Es basiert auf den Prinzipien „Don't Repeat Yourself“ (DRY) und „Convention over Configuration“, das heißt statt einer variablen Konfiguration sind Konventionen für die Namensgebung von Objekten einzuhalten, woraus deren Zusammenspiel sich automatisch ergibt. Diese Funktionen ermöglichen eine rasche Umsetzung von Anforderungen und damit agile Softwareentwicklung.

  • SOAP

    SOAP (ursprünglich für Simple Object Access Protocol) ist ein Netzwerkprotokoll, mit dessen Hilfe Daten zwischen Systemen ausgetauscht und Remote Procedure Calls durchgeführt werden können. SOAP stützt sich auf andere Standards: XML zur Repräsentation der Daten und Internet-Protokolle der Transport- und Anwendungsschicht (vgl. TCP/IP-Referenzmodell) zur Übertragung der Nachrichten. Die gängigste Kombination ist SOAP über HTTP und TCP. Die Abkürzung SOAP wird jedoch offiziell seit Version 1.2 nicht mehr als Akronym gebraucht, da es erstens (subjektiv) keineswegs einfach (Simple) ist und da es zweitens nicht nur dem Zugriff auf Objekte (Object Access) dient.

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO – Search Engine Opimization)

    SEO beschreibt verschiedene Maßnahmen, um einen hohen Stellenwert für eine Website in Suchmaschinen zu erhalten. Die meisten Nutzer von Suchmaschinen orientieren sich bei der Suche allein auf die natürlichen Treffer im linken Bereich. Dabei sind vorwiegend die ersten Plätze maßgeblich für den Erfolg einer Website. Je weiter oben eine Internetseite gelistet ist, umso mehr Besucher wird diese Seite generieren können. Mit der Lösung dieser Aufgabe befasst sich das Thema Suchmaschinenoptimierung.

    Dazu gibt es grundlegend zwei Ansätze. Bei der (1) OnPage Optimierung werden Änderungen bzw. Optimierungen auf der Seite selbst (onPage) durchgeführt. Hierzu zählen u.a. die Definition von Keywords und die richtige Verteilung dieser oder auch die Formatierung der Textinhalte. Wichtig ist die richtige Suchwortdichte in der betreffenden Internetpräsenz. Besonders bedeutsam sind außerdem die Wörter, die im Seitentitel (Title-Tag), in ausgewiesenen Überschriften (H1-, H2-Tags usw.), in Textlinks (auch solchen, die auf die betreffende Seite verweisen) sowie innerhalb der URL vorkommen.

    Bei der (2) OffPage Optimierung ist die Bekanntheit einer Website im WorldWideWeb relevant. Ein wichtiger Bereich sind hier Backlinks, d.h. die eingehenden links, die auf Ihre Seite verweisen. Die Qualität und die Quantität dieser links ist für die Relevanz ihrer Seite entscheidend, so kann sich bspw. ein link von einem Nachrichtenmagazin wesentlich besser auf Ihre Seite auswirken als 10 links in Webverzeichnissen.

    Insgesamt ist der Bereich SEO ein langfristiger Prozess und kann nicht von heute auf morgen durchgeführt werden. Deshalb ist es entscheidend, dass hierfür ein geeigneter Partner gefunden wird. eNovators bietet sich Ihnen als kompetenter Partner an um auch für Ihre Seite bessere Suchergebnisse zu erzielen

  • Suchmaschinenmarketing (SEM – Search Engine Marketing)

    SEM umfasst alle Maßnahmen zur Gewinnung von Besuchern für eine Website über Websuchmaschinen. Neben SEO spielen hierbei v.a. kostenpflichtige Services eine Rolle. Dazu zählen bspw. die Bewerbung einer Website über GoogleAdWords und der verbundene Kauf von Keywords. Sollten nach diesen Keywords bei Google gesucht werden, erscheint eine Anzeige im rechten Teil, die auf Ihre Website verweist. Der Bereich AdWords ist maßgeblich für SEM. Darüber hinaus gibt es noch weiter kostenpflichtige Möglichkeiten wie Bannerwerbung oder sponsored links, die Besucher für Ihre Website generieren können. Eine umfassende Strategie sollten sowohl SEO als auch SEM Elemente enthalten. Wir beraten Sie dazu gern.

  • Webverzeichnis (Webkatalog)

    Dies sind sogenannte Verzeichnisse im Internet, die eine Sammlung von Adressen von Webseiten im World Wide Web enthält, die nach bestimmten Themen sortiert sind.

Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org)